Reha-Klinik im Hörndlwald

Im Hörndlwald wird eine Reha-Klinik für Burn-Out-Patienten auf dem Grund des Afritsch-Heimes errichtet.

Foto: skyline architekten ZT GmbH

Reha-Klinik im Hörndlwald

28.11.2014

Das Reha-Zentrum für 80 Personen wird in erster Linie Burn-Out-Patienten und Personen, die an Depressionen leiden, betreuen.

Hietzings Bezirksvorsteherin Silke Kobald ist entsetzt über die geplante Verbauung des Hörndlwalds. Die überraschende Nachricht aus dem Rathaus über die offenbar seit langem geplante und bereits zur Umsetzung vorbereitete Verbauung des Hietzinger Hörndlwalds mit einem Rehabilitationszentrum löst bei Bezirksvorsteherin Silke Kobald völliges Unverständnis aus.

„Das Großprojekt bedeutet entgegen den Versprechungen von Rot-Grün die Zerstörung dieses wertvollen Biotops. Tausende Unterschriften der Hietzinger Bevölkerung, die eine Renaturierung des Areals fordert, werden damit einfach vom Tisch gewischt“, ärgert sich Kobald über die Ignoranz der Stadtregierung. Es wird im Hörndlwald keine Ruhe mehr geben; mit täglich hunderten Autos von Personal, Patienten und Besuchern ist zu rechnen.

Erfahrungsgemäß anders sieht das Gerhard Schmid, Vorsitzender der SPÖ Hietzing: „Ich freue mich, dass nun ein jahrzehntelanges Problem in Hietzing ist gelöst wird. Die Nachnutzung der Flächen des ehemaligen Josef-Afritsch-Heimes sowie der Franziska-Fast-Wohnanlage gewährleistet, dass der Naherholungsraum Hörndlwald erhalten bleibt, die Bauruinen endlich beseitigt und einem sozialen Zweck gewidmet werden“, erklärte am Mittwoch der Vorsitzende der SPÖ Hietzing, Gerhard Schmid, nach Bekanntwerden der Einigung zwischen Stadt Wien und dem Verein Pro Mente.

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25.01.2015, 09:16

Ein Albtraum für jeden Anrainer, Erholungssuchenden,Sportle und eine Schande der verantwortlichen Stadtpolitk in Wien. Da müssen einige Kuverts unter dem Tisch übergeben worden sein. Noch erbärmlicher als ROT, da wie üblich agierend, ist das Verhalten von GRÜN- schimpft sich selbst Umweltpartei und es kommt kein klares Gegenbekenntnis. Schön wird das zu erwartende Verkehrsaufkommen durch Baufirmen,Besucher,Lieferanten,Personal uvm. werden - Abgase und Lärm - da freut man sich doch darauf . Ein Bravo an die Stadtregierung.

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02.12.2014, 08:33

Grauenhafte Vorstellung, dass der Hörndelwald zerstört wird, ein Biotop, das unbedingt erhalten werden sollte.Medizinische und psychotherapeutische Betreuung von Personen mit psychischen Belastungsstörungen finde ich sehr wichtig und gut, ABER bitte z.B. im Lainzer Krankenhaus, wo es Platz genug gibt. Die betroffenen Menschen könnten dann einien kleinen Spaziergang in den unversehrten Hörndlwald machen und sich dort erholen und zu Kräften kommen.

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01.12.2014, 18:55

Burn-out-Zentrum hier zu installieren - ein Schildbürgerstreich!Betten werden um viel Geld von einem Haus ins andere tragen....Wir haben in Hietzing mehrere Geriatrie- Spitals- und Rehabstandorte die teilweise leer stehen (werden)! Auch Personal ist vorhanden. Das Volumen von 80 Betten ist dort sicher unterbringbar und auch eine spätere Erweiterung ist dann dort (zum Unterschied zum Projekt Hörndlwald) möglich.Es ist unwirtschaftlich und ich denke unverantwortlich wenn auf der einen Seite Pavillions leerstehen und unweit davon (und mit schlechterer Verkehrsanbindung) ein nicht erweiterbarer Neubau (in kleinräumiger Grundstruktur und mit sehr engen Gassen) geschaffen wird.Zudem möchte ich aufmerksam machen dass die Einbindung der angedachten Rehabklinik in eine bestehende Spitalstruktur sowohl die Verfügbarkeit ärztlicher Schnellhilfe verbessert als auch die laufenden Kosten minimiert weil die Infrastruktur (Portier, Hausmanagement, Lager, Verpflegung, Personalmanagement, Buchhaltung bis Controlling) gemeinsam genutzt werden kann.Und auf die Gesamtkosten einer Nutzung ist ebenfalls zu achten!Ich verstehe dass das Bauwesen lieber Umsatz mit tiefen Löchern und hohen Häusern macht. Es ist aber nicht mehr zeitgemäß (und auch nicht im Sinn der verdichteten Verbauung) dass damit weiterer Grund versiegelt und jedes verbliebene Biotop beseitigt wird. Nachhaltigkeit und längere Nutzungsdauer bestehender Güter ist angesagt und im gegenständlichen Fall durchaus möglich.Wo bleiben Logik und Nachhaltigkeit?

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01.12.2014, 18:54

Es gibt in Wien soviele ungenützte Flächen, die dafür sicher besser geeignet sind als ein Erholungsgebiet - eines der letzten in Wien-West. Ich halte dieses Projekt für absolut sinnlos und total unüberlegt. Ich bin absolut dagegen! Reiner Schwachsinn!

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24.11.2014, 17:25

Seit wann sind die "Grünen" dafür Erholungsgebiet zu verbauen.Das Krankenhaus Hietzing bietet genug Platz für ein Rehazentrum.Wie soll der Zulieferverkehr für immerhin 80 Personen + Personal über die kleinen engen Gassen funktionieren. Wie immer ist die Meinung und der Wunsch der Bevölkerung Nbensache!!

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22.11.2014, 17:16

So ein Unsinn. Gerade wird überlegt was in Steinhof mit den vielen Pavillons passieren soll. Dort ist Platz genug und auch viel Grün für die Patienten.

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22.11.2014, 15:15

Ich bin ganz der Meinung von Frau Bezirksvorsteherin Silke Kobald. Der Hörndlwald soll zu 100 % erhalten bleiben. Hietzing ist noch einer von wenigen Bezirken wo es noch Grünanlagen und Gebiete zur Erholung gibt.

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21.11.2014, 21:10

Für mich ist es ganz besonders schlimm dies zu lesen, da ich 23 Jahre dort gelebt habe. Meine Eltern waren die Verwalter vom Jugendgästehaus und späteren Flüchtlingslager. Schon als Kind habe ich mich sehr priviligiert gefühlt,in dieser wunderbaren Umgebung leben zu dürfen! Ich finde es enorm schade, so ein herrliches Gebiet zu verbauen, man sollte nicht glauben, wie schnell sich die Natur alles wieder zurückholt. Da wo vor kurzem noch Häuser standen, wachsen nun Büschen und Bäume, also bitte lasst doch uns Hietzinger unsere grünen Lungen!

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21.11.2014, 19:18

Wo sollen denn hier die Zufahrten verlaufen?

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