Käfer als Retter des Hörndlwalds?

Schafft ein kleines Käferchen das, was tausende Unterschriften von HietzingerInnen möglicherweise nicht schaffen?

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Foto: BV 13

Käfer als Retter des Hörndlwalds?

29.09.2015

Im Hietzinger Hörndlwald, wo die umstrittene Errichtung einer Reha-Klinik geplant ist, wurde der EU-weit streng geschützte Juchtenkäfer (Eremitenkäfer) nachgewiesen. Der auf das Auffinden des Käfers ausgebildete Spürhund von Biologin Dr. Gabriele Sauseng hat ihn eindeutig festgestellt.

„Der Nachweis des Juchtenkäfers und anderer streng geschützter Arten im Hörndlwald macht deutlich, dass das geplante Großprojekt eine Kampfansage an Umwelt und Natur ist“, sagt Bezirksvorsteherin Silke Kobald. Sie hat die Wiener Umweltanwaltschaft und die Umweltabteilung der Stadt Wien umgehend über die Erkenntnisse zum Juchtenkäfer informiert und pocht darauf, dass über den Artenschutz nicht einfach hinweg gesehen wird.

Dr. Gabriele Sauseng meint dazu: „Dem Zustand des Biotops nach zu schließen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, auch weitere geschützte Insektenarten wie den Großen Eichenbock, den Hirschkäfer, seltene Fledermausarten und geschützte Pilzarten im Hörndlwald nachweisen zu können“.

In der Bezirksvertretungssitzung am 16. September 2015 ist es gelungen einen Beschluss herbeizuführen, wonach sich die Universität für Bodenkultur mit Fauna und Flora im Hörndlwald wissenschaftlich auseinander setzen möge.


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