Verbindungsbahn in Hietzing

Zwei zusätzliche neue Stationen, eine Sanierung der Haltestelle Speising und eine erhöhte Taktfrequenz der Züge.

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Foto: Architekt DI Martin Gleiss

Verbindungsbahn in Hietzing

20.06.2016

Hietzings Bezirksvorsteherin Silke Kobald ist erfreut, dass die vom Bezirk langjährige geforderte und längst überfällige Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur auf Schiene kommt.
Wien, Hietzing – Das ungewisse Warten hat ein Ende. Stadt Wien und ÖBB unterzeichneten die Vereinbarung für den Ausbau der Verbindungsbahn. „Die vom Bezirk seit vielen Jahren geforderte und längst überfällige Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur Hietzings, hier im Speziellen der Verbindungsbahn, ist nun endlich auf Gehör gestoßen“, freut sich Bezirksvorsteherin Silke Kobald.

In Verbindung mit den zu erwartenden umfassenden Bauarbeiten bedeutet das auch gleichzeitig eine besondere Herausforderung für Hietzing. Alle derzeitigen Eisenbahnkreuzungen im Bezirk sollen kreuzungsfrei werden. „Keinesfalls darf der zukünftige Entfall der Kreuzungen zu einer weiteren Trennung innerhalb Hietzings führen. Adäquate und gleichberechtigte Planungen sowohl für den Individualverkehr als auch für die Fußgängerinnen und Fußgänger müssen durchgeführt werden“, betont Kobald. „Ich freue mich sehr über das Zustandekommen des Ausbaus der Verbindungsbahn. Jedoch fordere ich die ÖBB dringend auf, dass nun vor Beginn der Detailplanungen sofort ein offener Diskussionsprozess mit der Bevölkerung und dem Bezirk aufgenommen wird und dabei wohlüberlegte Verkehrslösungen gefunden werden“, unterstreicht Kobald.

Der anvisierte Start der umfassenden Bauarbeiten ist mit 2020 angesetzt. Fünf Jahre später soll die verbesserte öffentliche Infrastruktur der Hietzinger Bevölkerung uneingeschränkt zur Verfügung stehen. “Neben den zwei neuen zusätzlichen Haltestellen Stranzenbergbrücke und Hietzinger Hauptstraße wird die bestehende Station Speising in den unmittelbar nahe gelegenen und geradeaus verlaufenden Streckenabschnitt verlegt“, führt Kobald weiter aus. Ein erleichtertes Ein- und Austeigen wird möglich sein.

NEOS Wien begrüßt den Aus- und Umbau der Verbindungsbahn als Ausbau des öffentlichen Verkehrs im Südwesten der Stadt. Allerdings sollte dabei auch gleich an mögliche zukünftige Entwicklungen gedacht werden“, appelliert NEOS Wien Verkehrssprecherin Bettina Emmerling an die Stadtregierung. Konkret geht es um eine immer wieder angedachte Umsteigemöglichkeit von der U4 Station Unter St. Veit zur Verbindungsbahn: „Beim Neubau der östlichen Wientalbrücke der Verbindungsbahn sollte die bauliche Möglichkeit der Errichtung einer Gemeinschaftsstation zwischen Verbindungsbahn und U4-Station Unter St. Veit zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen werden“, so Emmerling.

„Eine gemeinsame Station wäre ein wichtiger Teil der immer wieder vorgebrachten Idee, die Verbindungsbahn mit der Vorortelinie zu verbinden. Die Station Unter St. Veit wäre dann der Umsteigepunkt zur U4, da Hütteldorf nicht mehr angefahren werden würde“, erklärt die Verkehrssprecherin. So eine Verbindung wäre als Tangente durch die westlichen Bezirke oder als S-Bahn-Ring eine hervorragende Möglichkeit, die derzeit schwach ausgebauten Tangentialverbindungen im öffentlichen Verkehr in Wien zu stärken und damit auch die stark frequentierten innerstädtischen Verbindungen zu entlasten, betont Emmerling, die im heutigen Wiener Gemeinderat dazu einen Antrag einbringen wird.​


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