Fixe Pendlerparkplätze für Hietzing

Ab 1. Juli 2017 wird ein gewisses Kontingent der Hietzinger Parkplätze für anreisende Pendler zweckgewidmet.

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Fixe Pendlerparkplätze für Hietzing

01.04.2017

Es ist ein Knalleffekt nach der Hietzinger Abstimmung über das Parkpickerl! Dieses wurde von rund 68% der Bevölkerung abgelehnt.

Überraschende Zwangsverordnung ab 07/2017

Sehr rasch reagierte die Stadt Wien mit einer Zwangsverordnung, dass ab 1. Juli 2017 ein fixes Kontingent an öffentlichen Stellplätzen für Pendler reserviert werden wird - ähnlich dem Prinzip der Anrainerparkplätze, nur eben umgekehrt.

„Nachdem die Hietzingerinnen und Hietzingern durch das Abstimmungsergebnis de facto eine Einladung an alle einfahrenden Pendler ausgesprochen haben, können wir diese neue Idee nun erstmals mit dem Rückhalt der Hietzinger Bevölkerung ausprobieren“, so ein Verkehrssprecher.

Parken dürfen dort dann nicht nur Autos aus Baden, Tulln, Wien-Umgebung usw, sondern auch alle Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen. Nur Wiener Kennzeichen sind nicht erlaubt.

Besonders harte Strafen für Anrainer-Fahrzeuge

Autos, die in den Pendlerzonen abgestellt sind und offensichtlich Hietzinger Herkunft sind (zB. SUVs mit Liechtensteiner Kennzeichen oder „Beverly Hietzing“ bzw. „I survived Otto Glöckl“-Aufklebern) sollen besonders hart abgestraft werden. Das so eingenommene Geld soll den „Pro-Parkpickerl“-Kampagnen in Döbling zur Verfügung gestellt werden.

Bis zu 92,49% Pendlerparkplätze

Die Quote der Pendler-Plätze wird dabei für jedes Grätzel individuell festgelegt. Dabei orientiert man sich am Abstimmungsergebnis.

„In Alt-Hietzing etwa werden - dem Ablehnungsprozentsatz der Abstimmung entsprechend - rund 55% der öffentlichen Parkplätze exklusiv für Pendler mit Nicht-Wiener Kennzeichen reserviert - in Ober- und Unter St. Veit sind es rund 65%, in Hacking 58% und in Speising rund 76%“, so der Sprecher.

Am schlimmsten trifft es dabei die Grätzeln Friedensstadt, SAT-Siedlung und St. Hubertus: diese haben das Parkpickerl mit 92,49% abgelehnt. „In diesen Grätzeln werden also 92,49% der öffentlichen Stellplätze exklusiv für Pendler zweckgewidmet - das wird sehr, sehr schwierig, diese vielen Parkplätze zu füllen“, so der Verkehrssprecher.

Die Stadt überlege daher bereits die Anschaffung von LKW-Autotransportern, um im Wiener Umkreis Fahrzeuge einzusammeln und in Hietzing auf die vielen frei gewordenen Parkplätze zu verteilen.

Chancen für die Hietzinger Wirtschaft

„Durch das neu entstandene, sehr attraktive Parkplatzangebot für Nicht-Wiener entsteht sicherlich ein Wirtschafts-Aufschwung in Hietzing. Mit gesteigerten Tourismus-Einnahmen durch mehr Tagesausflüge ist zu rechnen“, so der Verkehrssprecher.

Einige Hietzinger Unternehmer reagierten bereits prompt und haben begonnen, spezielle Sprachkurse, z.B. „Burgenländisch für Anfänger“ zu besuchen, um die Besucher freundlich und weltoffen in deren jeweiligen Landessprache begrüßen zu können.


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02.04.2017, 00:34

Der beste April-Scherz seit langem!

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01.04.2017, 18:42

:-)

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Marianne Fuster

01.04.2017, 19:29

Ich habe ein paar Fragen:1. Wer ist der Verkehrssprecher?2. Wo genau sollen diese Parkplätze entstehen?3. Sind diese dann ganztägig, nur unter der Woche oder auch am Wochenende?Abgesehen davon ist das genauso undemokratisch wie eine Parkpickerlverordnung, denn die HIetzinger haben mit Sicherheit nicht für Pendlerparkplätze abgestimmt.

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Lorenz Goldnagl

01.04.2017, 21:33

Liebe Fr. Fuster, Bitte beachten Sie bei diesem Beitrag das heutige Datum ;-) Liebe Grüße, Lorenz Goldnagl

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Marianne Fuster

02.04.2017, 21:37

Danke für die Klärung! :-)

Rechtstipp

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Notariat Dr. Johannes Klackl

Der Hietzinger Notar für Familien-, Erb- und Gesellschaftsrecht.

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