Wiener Linien planen WC-Schließung

Bezirksvorsteherin Silke Kobald und ihr Vize Christian Gerzabek setzen sich für die Erhaltung der WC-Anlagen in den U-Bahn-Stationen ein.

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Foto: Bezirksvorstehung Hietzing

Wiener Linien planen WC-Schließung

12.04.2018

Die Wiener Linien planen die WC-Anlagen in den meisten U-Bahn-Stationen zu schließen. Nur mehr wenige sollen in Zukunft der Bevölkerung gegen Entgelt zur Verfügung stehen.

Ein WC in jeder U-Bahn-Station soll bald Geschichte sein. Nur mehr an ausgewählten Stationen soll es gegen Bezahlung möglich sein, sich zu erleichtern. Die Wiener Linien begründen das vor allem mit den hohen Kosten. Für Hietzing bedeutet das die Schließung der meisten WC-Anlagen entlang der U4 im Bezirk.

„Was z.B. für jedes Kaufhaus oder jeden Gastronomie-Betrieb selbstverständliche Verpflichtung ist, soll für die Wiener Linien nicht gelten. So gibt es in den neuen Stationen der U1 noch kein einziges WC, weil laut Wiener Linien noch kein Betreiber dafür gefunden werde konnte, anstatt diese selbst zu betreiben“, zeigt sich Bezirksvize KommR Christian Gerzabek verwundert. Für die Fahrgäste ist es völlig unerheblich, wer die WCs betreibt, es gehört einfach zur Infrastruktur der U-Bahn. Mit der gleichen Argumentation könnten die ÖBB oder die Flughäfen diese Anlagen schließen, oder nur mehr gegen Entgelt zur Verfügung stellen. Welche Auswirkungen diese Maßnahmen hätten, mag man sich besser nicht vorstellen.

Bezirksvorsteherin Mag. Silke Kobald: „Was schon Otto Wagner für die Stadtbahn vorgesehen hat, sollte auch für die modernen Wiener Linien Verpflichtung sein. Daher fordern wir Gratis-WC verpflichtend für jede U-Bahn-Station.“


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