Zugeständnisse der WL bei der Neuorganisation der Buslinien

Mag. Silke Kobald (ÖVP) gemeinsam mit Matthias Friedrich, MSc. (SPÖ) vor Ort an jener Stelle an der Kreuzung Würzburggasse/Fasangartengasse wo eine zusätzliche Haltestelle entstehen soll.

Foto: BV Hietzing

Zugeständnisse der WL bei der Neuorganisation der Buslinien

06.06.2019

Die von den Wiener Linien ab 1. Juli 2019 in Kraft tretende Änderung der Buslinienführung im Bereich Küniglberg, Speising und Lainz hat in den vergangenen Wochen zu Kritik seitens der Hietzingerinnen und Hietzinger im Bereich der Stranzenberggasse geführt.

Die Buslinie 56B soll in beiden Fahrtrichtungen nicht länger über die Station Stranzenberggasse geführt werden. Für etliche Schülerinnen und Schüler der Volksschule Speising hätte sich ein zusätzlicher Fußweg bis zur Busstation St. Hemma ergeben.
Nach etlichen Gesprächen mit den Wiener Linien haben wir nun die Einrichtung einer zusätzlichen Haltestelle in Richtung Speising und Mauer in der Fasangartengasse Ecke Würzburggasse und in Fahrtrichtung ORF Zentrum und Kennedybrücke in der Melchartgasse erreicht. Der zusätzliche Fußweg kann somit wesentlich verkürzt werden, es entfällt die Notwendigkeit für die Schülerinnen und Schüler die Fasangartengasse kreuzen zu müssen, wodurch Verbesserungen für die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg erreicht werden konnten.
Die Wiener Linien haben dem Bezirk ebenfalls zugesagt, in den Monaten Juli, August und September die Auslastung der einzelnen Busverbindungen intensiv zu prüfen und eventuell Nachbesserungen an den Intervallen vorzunehmen.

„Da die Ausschreibung der neuen Buslinien an Partnerfirmen leider ohne Rücksprache mit dem Hietzinger Bezirksparlament vorgenommen wurde, ist es erfreulich, dass zumindest eine dreimonatige Evaluierungsphase zugesagt wurde und auf unser Drängen eine Ersatzhaltestelle für die Stranzenberggasse geschaffen wird. Im ursprünglichen Konzept hätten die Kinder auf dem Weg zur Volksschule Speising die relativ stark befahrene Fasangartengasse im oberen Bereich queren müssen, diese Notwendigkeit entfällt durch die neue Busstation. Die bessere Anbindung des ORF Zentrums und der Erhalt einer Schnellbusverbindung zur S-Bahn Station Atzgersdorfer Straße durch die Linie 58A stand bei den Wiener Linien eindeutig im Vordergrund der Neuorganisation“, so Bezirksvorsteherin Silke Kobald nach den Gesprächen mit den Vertretern der Wiener Linien.

„Persönlich freut es mich, dass die Wiener Linien nicht nur dem Ruf des Bezirks zur Diskussion gefolgt sind, sondern auch im Sinne der BezirksbewohnerInnen eingelenkt haben. Mit einem gemeinsamen, fraktionsübergreifenden Vorgehen ist es gelungen für die Bewohner in der Gegend eine Verbesserung zu erzielen“, so Bezirksvorsteherin Stellvertreter Matthias Friedrich.


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