Bürgermeister Ludwig als Pate von Eisbären-Mädchen Finja

Als der Tiergarten Schönbrunn im November des Vorjahres die freudige Nachricht vom Eisbären-Nachwuchs verkündete, war Wiens Bürgermeister und Landeshauptmann Michael Ludwig einer der ersten Gratulanten auf der Facebook-Seite des Zoos.

Foto: Daniel Zupanc

Bürgermeister Ludwig als Pate von Eisbären-Mädchen Finja

03.03.2020

Heute übernahm er die Patenschaft für das herzige Eisbären-Mädchen Finja. „Eisbären sind zu einem Symbol des Klimawandels geworden. Die größte Bedrohung stellt die globale Erderwärmung dar. In ihrer Heimat, der Arktis, schmilzt ihnen das Eis unter den Pfoten weg“, so Bürgermeister Michael Ludwig. „Ich möchte mit meiner Patenschaft für das Eisbären-Mädchen Finja auch ein Zeichen setzen, um die hohe Bedeutung und Dringlichkeit des Klimaschutzes in Erinnerung zu rufen.“

Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck überreichte dem Bürgermeister die Patenschaftsurkunde und ein hübsch gerahmtes Foto von Finja für dessen Schreibtisch im Rathaus. Auf Tipp des Tierpfleger-Teams hatte Ludwig auch ein schmackhaftes Geschenk für Finja und ihre Mutter Nora mit: einen Korb voller Salatköpfe und knackiger Karotten vom Wiener Marktamt. Zusammen mit einem Eisblock mit Makrelen stellte dies eine schmackhafte Überraschung zu diesem besonderen Anlass dar. „Finja trinkt zwar noch vor allem Muttermilch, aber sie lernt bereits spielerisch Futter kennen. Sie knabbert gerne an Salat und Karotten. In etwa zwei Monaten, wenn Finja ein halbes Jahr alt ist, wird sie schon richtig beim Futter ihrer Mutter mitfressen“, erklärt Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck. Er bedankt sich beim Bürgermeister für die wertvolle Unterstützung des Tiergartens und heißt ihn in der Patenfamilie des Tiergartens mit über 400 Tierpatinnen und -paten herzlich willkommen.

Ludwig: „Dem globalen Klimawandel entgegenzutreten, ist die Herausforderung unserer Zeit. Das geht nur in internationaler Zusammenarbeit. Wir in Wien arbeiten schon seit mehr als 20 Jahren an unserem konsequenten Klimaschutzprogramm. So konnten wir die CO2-Emissionen bereits um 34 Prozent im Vergleich zu 1990 reduzieren. Bis 2050 senken wir den CO2-Ausstoß pro Kopf um 85 Prozent. Wir leisten damit unseren Beitrag, um den Weiterbestand dieser wunderbaren Tiere zu sichern.“ Dem Tiergarten streute er Rosen: „Der Tiergarten Schönbrunn ist nicht nur der älteste Zoo der Welt, sondern auch einer der modernsten, der weltweit als Vorzeigebeispiel gilt. Finja, ihre Eltern Nora und Ranzo und die vielen, vielen anderen Zoo-Bewohner fühlen sich hier sichtlich wohl. Und selbstverständlich möchte ich dem gesamten Team – von den Tierpflegerinnen und Tierpflegern bis zum Direktor Dr. Stephan Hering-Hagenbeck – hiermit noch einmal sehr herzlich zum Nachwuchs gratulieren.“



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