Vizebürgermeistern Hebein verfügt Umwandlung zweier Gassen in Hietzing!

Einfahrt in die Woinovichgasse mit der nun angebrachten Verordnung und den im Hintergrund ersichtlichen unmittelbaren Eingang in das Naherholungsgebiet Roter Berg.

Foto: BV Hietzing

Vizebürgermeistern Hebein verfügt Umwandlung zweier Gassen in Hietzing!

13.04.2020

Wien, Hietzing - In einer sprichwörtlichen „Hauruck-Aktion“ wurden in Hietzing zwei Gassen ohne jegliche Einbeziehung des Bezirks umgewandelt und für Fußgänger/innen geöffnet. Die Weidlichgasse und die Woinovichgasse wurden willkürlich ausgesucht, obwohl beide Gassen in unmittelbarer Nähe zu Naherholungsgebieten liegen, berichtet Bezirksvorsterin Mag. Silke Kobald und erläutert weiter: „Der Beginn der Weidlichgasse liegt ca. 13 Meter vom Eingang zum 25.000 m2 großen Maxingpark entfernt. Der Weg von der Woinovichgasse zu den Eingängen zum ca. 30.000 m2 großen Naherholungsgebiet Roter Berg beträgt zwischen 120 und 150 m.“

Kobald führt weiter aus: „An sich sind Überlegungen, der Wohnbevölkerung in dicht bebautem Gebieten ohne Nähe zu Parkanlagen Freiräume in der aktuellen Krisensituation zu ermöglichen, verständlich und nachvollziehbar. Der Sinn von Zwangsbeglückung in unmittelbarer Nähe von Parkanlagen erschließt sich mir allerdings nicht.“

„Wenn der Grund für diese fragwürdige Verordnung nur an zu schmalen Gehsteigen liegen sollte, um die Mindestabstände bei Begegnungen einhalten zu können, dann müsste dies für hunderte Straßen in Wien gelten“, ist Bezirksvorsteherin Kobald überzeugt. „Daher kann diese Verordnung als politische Alibi-Aktion aufgefasst werden“, resümiert Bezirksvorsteherin Kobald abschließend.


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