90 Jahre St. Josef Krankenhaus Wien

Das St. Josef Krankenhaus Wien zum Zeitpunkt der Eröffnung im Jahr 1930.

90 Jahre St. Josef Krankenhaus Wien

24.10.2020

Im Oktober 1930 eröffneten die Schwestern Salvatorianerinnen das St. Josef Krankenhaus Wien mit jeweils einer Abteilung für Chirurgie und Innere Medizin. Seit damals hat das Ordensspital im 13. Wiener Gemeindebezirk seine Leistungen laufend weiterentwickelt und sich als wichtiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung in Wien etabliert. Mittlerweile ist es die größte Geburtsklinik Wiens und bekannt für die Bereiche Onkologie und Tumorchirurgie. Eines ist jedoch über die Jahre gleich geblieben: der besondere Spirit und die familiäre Atmosphäre eines Ordensspitals, in dem der Patient im Mittelpunkt steht.

1930 kauften die Schwestern Salvatorianerinnen das ehemalige „Sanatorium Rosenthal“ in Wien Hacking und wandelten es in ein Krankenhaus um. Damit konnten die Ordensschwestern, die sich bereits ab Ende des 19. Jahrhunderts in Wien in der Krankenpflege engagierten, ihre Patientinnen und Patienten so betreuen, wie es ihrem Ordensauftrag entsprach: „Unsere Sorge gilt dem Heil des ganzen Menschen“. Das Angebot umfasste anfangs die Bereiche Innere Medizin und Chirurgie, 1936 wurde die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe eröffnet. Über die Jahrzehnte hinweg wurde das Krankenhaus mehrmals ausgebaut und erweitert. Das aktuelle – und bisher größte – Bauprojekt (Start 2015) soll bis 2021/2022 abgeschlossen sein. Meilensteine sind ein komplett neuer Bettentrakt (Eröffnung Sommer 2107), eine neue Abteilung für Kinderabteilung mit Neonatologie (Eröffnung Sommer 2018) sowie die Neugestaltung des OP- und Intensivbereichs (Teileröffnung Herbst 2019). Derzeit wird noch der gesamte Eingangsbereich umgebaut und neu gestaltet, und es folgt die Errichtung eines Geburtshauses.

Bis in die 1980-er Jahre kümmerten sich – abgesehen vom ärztlichen Personal – überwiegend Ordensschwestern mit sehr viel Einsatz und Hingabe um die Kranken und schwangeren Frauen. Danach begann auch zusehends weltliches Personal im Spital zu arbeiten. 2004 wurde das
St. Josef Krankenhaus Wien Teil der Vinzenz Gruppe, eine wichtige Entscheidung für die weitere Geschichte des Hauses. Im Verbund mit den anderen Ordensspitälern der Vinzenz Gruppe erfolgte vor einigen Jahren die Weichenstellung zu jenen Schwerpunkten, für die das Spital heute bekannt ist.

Eltern-Kind-Zentrum, Onkologie und Tumorchirurgie
Beliebt ist das St. Josef Krankenhaus Wien vor allem für seinen Schwerpunkt auf eine natürliche Geburt. Seit der Eröffnung der Geburtenstation im Jahr 1935 bis September 2020 wurden hier knapp 89.000 Geburten betreut; mit derzeit rund 3.800 Geburten pro Jahr ist das Ordensspital mittlerweile die größte Geburtsklinik Wiens. Möglich wurde dies durch die Integration der Geburtshilfe vom Göttlicher Heiland Krankenhaus in das St. Josef Krankenhaus Anfang 2019. Bereits im Jahr 2018 wurde zusätzlich eine komplett neue Kinderabteilung mit Neonatologie eröffnet. Im Eltern-Kind-Zentrum können somit nicht nur Schwangere und frischgebackene Mütter, sondern auch frühgeborene oder kranke Kinder umfassend betreut werden.

Der zweite Schwerpunkt, die Onkologie und Tumorchirurgie, wurde in den letzten Jahren ebenfalls noch weiter forciert. 2008 wurde ein interdisziplinäres Brustgesundheitszentrum eröffnet, ab 2010 die internistische Onkologie verstärkt und 2013 ein Darmgesundheitszentrum etabliert. 2015 übersiedelte schließlich ein spezielles Zentrum für Speiseröhre- und Magenchirurgie vom Herz-Jesu Krankenhaus (ebenfalls Teil der Vinzenz Gruppe) in das St. Josef Krankenhaus Wien. Eine umfassende internistische, chirurgische und gynäkologische Betreuung sowie eine moderne Radiologie und Anästhesie runden das Angebot ab. Ziel ist, Menschen in lebensverändernden Situationen medizinisch und persönlich bestmöglich zu begleiten.


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