St. Josef Krankenhaus Wien wird zur größten Geburtsklinik Österreichs

3.893 Geburten: Das St. Josef Krankenhaus Wien wird zur größten Geburtsklinik Österreichs

Foto: Alek Kawka

St. Josef Krankenhaus Wien wird zur größten Geburtsklinik Österreichs

13.01.2021

Im Jahr 2020 wurden im St. Josef Krankenhaus Wien 3.893 Geburten betreut – mehr als in jedem anderen österreichischen Krankenhaus. Das Ordensspital im 13. Wiener Gemeinde-bezirk setzt auf eine sehr persönliche Betreuung der Frauen sowie eine möglichst natürliche Geburt, verbunden mit dem Sicherheitsnetz der modernen Medizin.

„Mit der Gesamtzahl von 3.893 Geburten haben wir einen neuen Rekord erreicht und sind damit die größte Geburtsklinik in Österreich“, zieht Prim. Dr. Andreas Brandstetter, Leiter der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe, Resümee über das Jahr 2020. „Wir freuen uns sehr, dass wir so viele Familien gut begleiten konnten. Für unser Team ist jede Geburt etwas Besonderes.“

Umfassende Betreuung in einem familiären Umfeld
Im Eltern-Kind-Zentrum des St. Josef Krankenhauses Wien stehen für die Mütter und deren Babys ein moderner Entbindungsbereich mit neun Kreißzimmern und zwei Wochenbettstationen zur Verfügung. „Trotz der hohen Geburtenzahl versuchen wir ein familiäres Umfeld zu schaffen, in dem sich die Frauen und ihre Babys wohlfühlen. Das ist nur mit einem sehr engagierten Team möglich, das sich intensiv um die Patientinnen kümmert“, so Primarius Brandstetter. Dabei setzt das Krankenhaus auf eine möglichst natürliche Geburt – und bietet gleichzeitig die Sicherheit der modernen Medizin. Ein wesentliches Element ist die hebammengeleitete Geburt: Solange alles unauffällig verläuft und die medizinischen Parameter normal sind, werden die Frauen ausschließlich von Hebammen betreut. Das St. Josef Krankenhaus Wien ist weiters eines der wenigen Spitäler, in dem Babys in Beckenendlage (Steißlage) spontan entbunden werden können. Stolz ist das Team auf die Kaiserschnittrate für 2020: Trotz der Größe der Abteilung und der Betreuung von Risikogeburten liegt sie mit 23,2 Prozent deutlich unter dem österreichischen Durchschnitt von 30,1 Prozent (Wert für 2019).

Kranke oder frühgeborene Babys wiederum werden auf der Kinderabteilung mit Neonatologie, die ein wesentlicher Teil des Eltern-Kind-Zentrum ist, bestens betreut. Bei den Frühgeborenen (aufgenommen werden Frühchen ab der 28. Schwangerschaftswoche) steht die entwicklungs-fördernde, familienzentrierte Betreuung im Vordergrund. Die Eltern können jederzeit bei ihrem Kind sein, mit ihm kuscheln und sich, angeleitet und unterstützt vom Spitalspersonal, an dessen Pflege beteiligen. „Das stärkt die Bindung zwischen Kind und Eltern enorm und ist für die positive Entwicklung der Babys ganz entscheidend“, erklärt Abteilungsleiter Prim. Dr. Roland Berger.

Die Geburtsstatistik im Detail
Von den 3.893 Geburten waren 52 Zwillingsgeburten und zwei Drillingsgeburten, eine davon ohne Kaiserschnitt. Insgesamt kamen 3.949 Babys zur Welt, davon waren 1.990 Buben und 1.959 Mädchen. Das sind 485 Babys bzw. 476 Geburten mehr als im Jahr zuvor. Während bei den Buben „Jakob“ der beliebteste Name war, führte bei den Mädchen „Emilia“ die Liste der häufigsten Namen im Jahr 2020 an. Das Durchschnittsgewicht der Babys, die im St. Josef Krankenhaus Wien zur Welt kamen, lag bei 3.386 Gramm. Das schwerste Baby hatte 5.150 Gramm; das leichteste Kind, das auf der Neonatologie betreut wurde, brachte 985 Gramm auf die Waage. Am errechneten Geburtstermin kamen übrigens nur sechs Prozent aller Kinder zur Welt.


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