Bodenleitsystem auf der Kennedybrücke soll erneuert werden!

(v.li.) Christopher Hetfleisch-Knoll (Grüne), Harald Mader (ÖVP), Johannes Bachleitner (NEOS) und Andreas Schöll (ÖVP) weisen auf Schäden am tastbaren Leitsystem auf der Kennedybrücke hin.

Foto: BV Hietzing

Bodenleitsystem auf der Kennedybrücke soll erneuert werden!

28.07.2021

Das tastbare Bodenleitsystem an der Oberfläche der Kennedybrücke in Hietzing ist mittlerweile in die Jahre gekommen. Die Hietzinger Bezirksvertretung hat es sich nun zum Ziel gemacht, die Leitlinien zu erneuern, um die Verkehrssicherheit für blinde- und sehbehinderte Menschen weiterhin gewährleisten zu können.

„An der Oberfläche sind die Leitlinien der Witterung ausgesetzt und durch Ausbesserungsarbeiten ist es nicht immer möglich die Konturen klar ertasten zu können. Die Kennedybrücke ist oftmals unübersichtlich, chaotisch und auch für Verkehrsteilnehmer ohne Einschränkung herausfordernd, diese Linien müssen nun erneuert werden“, erläutert Antragssteller BR Harald Mader die Problemlage.

„Der Verkehrsknotenpunkt Kennedybrücke gehört zwar generell komplett neu geplant und umgestaltet, doch darauf dürfen wir nicht warten. Die Leitlinien müssen ehestmöglich erneuert werden“, so Christopher Hetfleisch-Knoll, Klubobmann der Grünen Hietzing.

„Menschen, die sich über das taktile Leitsystem orientieren, müssen sich auf dieses auch verlassen können! Wir werden uns auch in Zukunft gemeinsam dafür einsetzen, Barrierefreiheit in Hietzing zu erhalten und weiter auszubauen.“ Johannes Bachleitner, Klubobmann NEOS Hietzing.

„Wegen des Verkehrslärms auf der Kennedybrücke ist für Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit ein intaktes taktiles Leitsystem unverzichtbar!“, betont BR Andreas Schöll die Dringlichkeit einer Sanierung der tastbaren Bodenmarkierungen.

Im Stationsbereich der Busse und Straßenbahnen auf der Kennedybrücke finden sich nahe der Schutzwege Abschrägungen, um die Barrierefreiheit gewährleisten zu können. An diesen Stellen (Anm. z.B. in Richtung der Eduard-Klein-Gasse) können keine Randsteine, als zusätzlicher, ertastbaren Schutz vor dem Betreten der Fahrbahn verlegt werden.


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